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Ratgeber · Mädchennamen 2026

Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz 2026 – mit Bedeutung und Herkunft

Emma, Mia, Sofia: Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz sind kurz, klangvoll und in allen Landesteilen leicht auszusprechen. Hier findest du die Top-10 nach den aktuellsten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) – zu jedem Namen Herkunft und Bedeutung, dazu die Unterschiede zwischen Deutschschweiz, Romandie und Tessin und die Trends bei den Babynamen für Mädchen.

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), «Vornamen der Neugeborenen», Datenjahr 2024, veröffentlicht am 28. August 2025 (aktuellste amtliche Auswertung). Mädchen- und Jungennamen zusammen findest du im Sammel-Artikel «Die beliebtesten Vornamen der Schweiz 2026».

Illustration im Gouache-Stil: Wimpelkette mit den beliebtesten Mädchennamen der Schweiz – Emma, Mia, Sofia, Emilia, Lina, Elena, Mila, Olivia, Nora und Lia
Illustration: KI-generiert für Visolino

Top-10: Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz 2026

Grundlage sind die 78 256 Lebendgeburten des Jahres 2024, die dem BFS von den Zivilstandsämtern gemeldet wurden. Schreibvarianten wie Sofia und Sophia zählt das BFS getrennt. Das Rennen um Platz eins war knapp: Emma wurde rund 377-mal vergeben, Mia rund 367-mal.

RangMädchennameHerkunftBedeutung (kurz)
1Emmagermanischdie Ganze, die Grosse
2MiaKurzform von Maria (hebräisch)ital. «meine»
3SofiagriechischWeisheit
4Emilialateinischdie Eifrige
5LinaKurzform / arabischdie Sanfte
6Elenagriechischdie Leuchtende
7Milaslawischdie Liebe, die Gnädige
8OlivialateinischOlive, Olivenbaum
9NoraKurzform (Eleonora / Honora)die Ehrenvolle, das Licht
10Liahebräisch / Kurzformdie Beharrliche

Ränge: BFS, «Vornamen der Neugeborenen», Datenjahr 2024. Bedeutungen sind die gängigen Deutungen der Namenkunde; bei Kurzformen gibt es oft mehrere Herleitungen.

Herkunft und Bedeutung: Die Top-10 im Detail

Die zehn Namen kommen aus dem Hebräischen, Griechischen, Lateinischen, Germanischen, Slawischen und Arabischen – und mehrere sind Kurzformen, die längst eigenständig sind.

1. Emma

Emma ist germanischen Ursprungs und war ursprünglich die Kurzform von Namen mit dem Element «ermin» oder «irmin», das «allumfassend, gross, ganz» bedeutet. Ein Klassiker mit langem Atem: Emma stand in der Schweiz unter anderem 2011, 2012, 2014, 2017, 2018 und 2022 an der Spitze.

2. Mia

Mia ist eine Kurzform von Maria und geht damit auf das Hebräische zurück; verbreitet hat sich der Name über die italienische und skandinavische Namenswelt. Auf Italienisch bedeutet «mia» schlicht «meine» – ein Name, der nach Nähe klingt. In der Deutschschweiz stand Mia zuletzt sogar auf Platz eins, national nur zehnmal seltener vergeben als Emma.

3. Sofia

Sofia stammt vom griechischen «sophía» und bedeutet «Weisheit». In der italienischen Schweiz liegt der Name besonders weit vorn. Wichtig für die Statistik: Die Schreibweise Sophia zählt das BFS getrennt – zusammengenommen wäre der Name noch stärker vertreten.

4. Emilia

Emilia ist die weibliche Form von Emil und geht auf den römischen Geschlechternamen Aemilius zurück, der meist mit dem lateinischen «aemulus» («eifrig, wetteifernd») verbunden wird. In der Deutschschweiz belegte Emilia zuletzt den zweiten Platz – klassisch im Klang, ohne altmodisch zu wirken.

5. Lina

Lina hat gleich mehrere Wurzeln: Im Deutschen ist der Name die Kurzform von Karolina, Angelina oder Paulina; im Arabischen steht «Lina» für die junge Dattelpalme und wird als «die Sanfte» gedeutet. Übrigens: In unserer Geschichte «Lina und die Mondlaterne» heisst die Heldin so.

6. Elena

Elena ist die italienische, spanische und slawische Form von Helena. Der Name geht auf das Griechische zurück und wird meist mit «helios» («Sonne») oder «heláne» («Fackel») verbunden – also «die Leuchtende» oder «die Strahlende». Er klingt in der Deutschschweiz genauso vertraut wie im Tessin.

7. Mila

Mila ist eine slawische Kurzform von Namen wie Ludmila oder Milena. Das Element «mil» bedeutet «lieb, gnädig, teuer». Als eigenständiger Name ist Mila in den letzten Jahren in weiten Teilen Europas aufgestiegen – kurz, weich und wie fast alle Top-Namen auf «-a».

8. Olivia

Olivia geht auf das lateinische «oliva» («Olive, Olivenbaum») zurück – ein altes Symbol für Frieden. Als Vorname wurde er durch Shakespeares Komödie «Was ihr wollt» bekannt. In der Romandie lag Olivia zuletzt auf Rang zwei, national auf Platz acht.

9. Nora

Nora ist die Kurzform von Eleonora oder Honora. Über Honora führt der Name auf das lateinische «honor» («Ehre») zurück, über Eleonora wird er oft mit «Licht» oder «die Fremde» in Verbindung gebracht. Bekannt gemacht hat ihn Ibsens Theaterstück «Nora oder Ein Puppenheim».

10. Lia

Lia ist die italienische Form des biblischen Namens Lea, der aus dem Hebräischen stammt und meist als «die Beharrliche» oder «die Wildkuh» (im Sinn von Stärke) gedeutet wird. Zugleich dient Lia als Kurzform von Rosalia, Amalia oder Julia. Mit nur drei Buchstaben gehört Lia – neben Mia – zu den kürzesten Namen der Top-10 und ist ein gutes Beispiel für den Trend zu knappen, klaren Namen.

Mädchennamen nach Sprachregion

Die nationale Top-10 verdeckt, wie unterschiedlich die Landesteile ticken. Das BFS weist die Namen auch nach Sprachregion aus – jede Region hat ihre eigenen Favoritinnen.

Sprachregion Top-3 Mädchennamen
DeutschschweizMia, Emilia, Emma
Romandie (französisch)Emma, Olivia, Eva
Italienische SchweizAurora, Sofia, Ginevra

In der Deutschschweiz liegt Mia vor Emma, in der Romandie ist es umgekehrt – und dort schafft es mit Eva ein Name in die Top-3, der national nicht unter den ersten zehn steht. Am deutlichsten setzt sich das Tessin ab: Aurora («Morgenröte») und Ginevra (italienische Form von Genoveva) fehlen in der nationalen Liste ganz. Wer einen Namen sucht, der in der ganzen Schweiz funktioniert, ist mit Emma (Deutschschweiz und Romandie) oder Sofia (Tessin und national Platz 3) gut beraten; Elena klingt in allen Landessprachen vertraut. Die BFS-Tabellen zeigen die häufigsten Mädchennamen zusätzlich pro Kanton.

Trends bei den Mädchennamen

Drei Muster fallen auf. Erstens die Endung auf «-a»: Alle zehn Top-Namen enden darauf. Zweitens die Kürze: Sechs der zehn Namen kommen mit zwei Silben aus, nur Emilia und Olivia haben vier. Drittens die Mehrsprachigkeit: Sofia, Elena, Mia oder Lina lassen sich auf Deutsch, Französisch und Italienisch gleich aussprechen und schreiben – in einem Land mit vier Landessprachen ein handfester Vorteil.

Auffällig ist zudem die Stabilität an der Spitze: Emma und Mia belegen seit mehreren Jahren die ersten beiden Plätze in wechselnder Reihenfolge; Sofia lag zuletzt auf Rang drei. Bewegung gibt es eher in der zweiten Hälfte der Liste, wo Namen wie Mila, Nora und Lia in den letzten Jahren aufgestiegen sind. Welche Mädchennamen 2026 nachrücken, zeigt sich Ende August.

Hinweis: BFS-Update Ende August 2026

Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht die Vornamen der Neugeborenen für das Datenjahr 2025 voraussichtlich Ende August 2026 (Vorjahr: 28. August 2025). Wir aktualisieren diese Seite am Erscheinungstag mit den neuen Rängen und Zahlen.

Wenn der Name feststeht: eine Geschichte dazu

Sobald der Name feststeht, landet er bald auf Geschenken – von Gotti und Götti, von den Grosseltern, zur Taufe oder zum zweiten und dritten Geburtstag. Bei Visolino wird aus dem Vornamen die Hauptfigur eines eigenen Kinderbuchs (für Kinder ab 2 Jahren): mit dem Namen im Text und dem echten Gesicht des Kindes auf den Illustrationen. Ideen dazu findest du auf unseren Seiten Geschenk zur Taufe, Geschenk von Gotti & Götti und Kinderbücher für Mädchen – ein Geschenk, das mitwächst.

Häufige Fragen zu den Schweizer Mädchennamen

Was ist der beliebteste Mädchenname der Schweiz?

Nach der aktuellsten Auswertung des Bundesamts für Statistik (Datenjahr 2024) ist Emma der beliebteste Mädchenname der Schweiz, gefolgt von Mia und Sofia. Emma wurde rund 377-mal vergeben, Mia rund 367-mal.

Welche Mädchennamen sind in der Deutschschweiz am beliebtesten?

In der Deutschschweiz führte zuletzt Mia, gefolgt von Emilia und Emma. In der Romandie liegen Emma, Olivia und Eva vorn, in der italienischen Schweiz Aurora, Sofia und Ginevra.

Wann erscheinen die neuen Vornamen-Zahlen des BFS?

Das BFS veröffentlicht die Vornamen der Neugeborenen jeweils im Spätsommer des Folgejahres. Die Zahlen für 2024 erschienen am 28. August 2025; die Auswertung für 2025 wird Ende August 2026 erwartet. Wir aktualisieren diese Seite am Erscheinungstag.

Visolino-Redaktion · Stand August 2026 · Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), «Vornamen der Neugeborenen», Datenjahr 2024, veröffentlicht am 28. August 2025, Detailtabellen unter bfs.admin.ch · Text redaktionell geprüft, Illustration KI-generiert.

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Aus dem Lieblingsnamen wird eine Hauptfigur – mit dem Namen und dem echten Gesicht des Kindes.

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